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Immobilienverrentung als Altersvorsorge
Immobilienverrentung als Altersvorsorge

Wir stellen drei Varianten der Immobilienverrentung vor

Einkommen und Kapital aus der eigenen Immobilie

Viele Menschen, sowohl ältere als auch jüngere, haben trotz oder gerade wegen der eigenen Immobilie nicht mehr ausreichend ungebundenes Geld zum Leben, da oft das gesamte Ersparte in das Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung investiert wurde und so im wahrsten Sinne des Wortes eingebaut ist.

Die Immobilienrente stellt in solchen Fällen oft eine gesunde Alternative zum Verkauf der Immobilie oder der externen Kreditaufnahme dar. Denn Sie können in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben und das monatliche Einkommen oder die Rente wird durch die Verrentung aufgestockt. Sie holen sich Kapital aus Ihrem Eigentum, ohne ausziehen zu müssen und erreichen dauerhaft einen höheren Lebensstandard oder Liquidität für neuerliche Investments.

In Deutschland gibt es die Immobilienverrentung in drei unterschiedlichen Grundmodellen, die Leibrente, den Nießbrauch und den Teilverkauf. Die unterschiedliche Form der Auszahlung als Rente oder als einmalige Auszahlung hat je nach Bedarf ihre eigenen Vorteile aber auch Nachteile.

Die Leibrente

Hierbei geht die Immobilie komplett an einen neuen Eigentümer über. Sie dürfen in Haus oder Wohnung bis zum Tod wohnen bleiben und erhalten dafür eine lebenslange, monatliche Rente. Die Der Wert des Wohnrechts und die Kosten der Instandhaltung, die vom Verkehrswert der Immobilie abgezogen werden, bestimmen die Höhe der Leibrente, die aber auch noch versteuert werden muss.

Die Instandhaltung mit nötigen Reparaturen, Sanierungsarbeiten und Versicherung gehen in die Verantwortung des neuen Eigentümers über, er muss diese auch bezahlen. Sie haben somit keine laufenden Kosten, aber Sie können Ihr ehemaliges Eigentum auch nicht mehr vermieten, vererben oder zurückkaufen.

Der Nießbrauch

Bei dieser Variante bekommt Ihre Immobilie ebenfalls einen neuen Eigentümer. In den meisten Fällen erhalten Sie eine einmalige Zahlung und erhalten ein lebenslanges, unentgeltliches Nießbrauchrecht an der Immobilie. Dieses ist dem Wohnrecht ähnlich, aber Sie können die die Immobilie weiterhin vermieten und so eine monatliche Rente für sich schaffen.

Für die Instandhaltung und Versicherung müssen Sie in diesem Fall aber selbst aufkommen. Aufwendigere Sanierungsarbeiten sowie Modernisierungen muss aber meist der neue Eigentümer übernehmen. Wie hoch die Auszahlung ausfällt, bestimmen verschiedene Faktoren, Ihr Alter und somit Ihre Lebenserwartung, theoretische Mieteinnahmen und der Kapitalwert beispielsweise. Auch im Nießbrauch können sie Ihre ehemalige Immobilie nicht zurückkaufen.

Der Teilverkauf

Der Immobilien-Teilverkauf ist entgegen den beiden anderen Varianten sehr flexibel. Der zu verkaufende Anteil kann individuell auf maximal 50 % angepasst und auch nachträglich noch korrigiert werden. Da Sie nur einen Teil Ihrer Immobilie verkaufen, sind Sie auch weiterhin der wirtschaftliche Eigentümer und behalten ebenfalls die Vorteile der Wertsteigerung Ihres Eigentums. Über Renovierungen oder Sanierungen sowie Umbaumaßnahmen können Sie selbst entscheiden, haben aber auch die Kosten und können auch selbst vermieten. In diesem Fall können Sie Ihre Immobile auch zurückkaufen.

Der Verkehrswert der Immobilie wir unabhängig von einem Gutachter ermittelt und zu diesem wird dann auch verkauft – Abzüge haben Sie hier nicht. Sie bezahlen stattdessen eine anteilige Miete zu ortsüblichen Konditionen.