Immobilien Ratgeber

Immobilienratgeber - Anregungen und Tipps für Käufer und Verkäufer, für Mieter und Vermieter

Was Sie vor dem Erwerb einer Immobilie beachten sollten

Administrator on Aug 24 2016

Die eigenen vier Wände ist grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung. Zahlreiche Tücken können Sie aber beim Kauf einer Immobilie erwarten.

Die eigenen vier Wände ist grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung.

Zahlreiche Tücken können Sie aber beim Kauf einer Immobilie erwarten ...

 

Gebrauchte Immobilie oder Neubau - Wissen Sie was Sie wollen? 

Bei gebrauchten Immobilien vermeiden sie den eventuell auftretenden Stress des Neubaus. Leider müssen aber auch oftmals kleinere Kompromisse hingenommen werden wie z.B. es fehlt ein Zimmer, der Hausgrundriss ist nicht ganz praktisch (offene Küchen) usw. Wer eine gebrauchte Immobilie erwirbt, kauft den Bestand den er sieht. Meist ist dies ein Vorteil, weil bestehende Substanz viel über die Qualität der Immobilie aussagt.

Wer die moderne Immobilie sucht, sollte eher den Neubau eines Einfamilienhauses anstreben. Aber vorsichtig, Sie verstehen hoffentlich etwas vom Bauen. Entspannt neu bauen sollte dennoch mit einem kritischen Blick überwacht werden. Wie in jeder Branche gibt es auch hier genügend "Schwarze Schafe", die aus Ihrem Traum einen Alptraum machen können. Eine sorgfältige Planung vor Baubeginn ist sehr wichtig, sonst bauen Sie hinterher noch einmal um.

"Lage Lage Lage"

Ein Grundsatz der für alle Immobilien gilt, ob Wohn-oder Gewerbeimmobilien spielt dabei keine Rolle. Wir reden hier nicht von einem gängigen Spruch der Immobilienmakler, sondern von einer teilweise lebensnotwendigen aber auch wertbeeinflussenden Tatsache. Dabei spielt die infrastrukturelle Anbindung, Immisionen, Umfeldbebauung, Stadtteilprägung usw. eine sehr große Rolle. Der Zukunftswert einer Immobilie spiegelt sich in aller erster Linie in der Lage wieder. Um so besser die Wohn-und Geschäftslage um so wertstabiler der Wiederverkaufswert. Denn schließlich treffen sie eine Vorsorgeentscheidung.

Die Immobiliensubstanz

Wie ist die Substanz der Immobilie? Bedenken Sie das die Substanz im Keller bzw. bei der Bodenplatte beginnt. Ein altes Haus z.B. aus dem Anfang des 19 Jhd. wird nie ganz und gar trocken. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle die bei der Sanierung beachtet werden müssen.

  • Sind Risse im Gebäude? Auch hier ist es wichtig zu wissen was man bei den z.B. verschiedenen Rissrichtungen beachten muss. Grundsätzlich lässt sich heute nach den modernen Bautechniken so gut wie alles sanieren. Letzendlich ist es eine Frage der Kosten, die man in die Finanzierung mit einrechnen muss.
  • Ist das Dach älter als 20 Jahre? Keine Sorge das hält noch eine Weile könnte man sagen. Aber wurde bei der Neueindeckung oder Erbauung der Immobilie vor 20 jahren auch die Isolierung vorgenommen.
    Die Ziegelsubstanz der heutigen Dachsteinanbieter wurde gegenüber den vor 30 Jahren erheblich verbessert bzw. auch beständiger gemacht. Heute gibt es den klassischen Betonstein bis hin zur Edelengobe, ein Dachstein aus Ton mit einer Spezialbeschichtung.
  • Fenster und Türen erneuern? Auch wenn die Elemente nicht der heutigen Wärmeschutzverordnung entsprechen so haben diese Elemente Bestand. Wichtig ist, sind Fenster und Türen Einbruchsicher und dicht. Funktioniert die Mechanik. Neu bedeutet hier zwangsläufig nicht gleich besser.
     

Die Finanzierung

Eine Immobilie zu finanzieren bedeutet in der Regel eine langfristige Planung seines Lebens vorzunehmen. Bei einer soliden Finanzierung sollte einen Anteil an Eigenkapital mit einfliesen. Eigenkapital können z.B. ihr Erspartes aber auch ihre Eigenleistung sein. Eines von beiden mit einfliesen zu lassen ist definitiv ratsam.

  • Finanzieren Sie nur so hoch, wie Sie es sich auch unter schlechteren Umständen leisten könnten. Wer will schon sein Haus gleich wieder verkaufen wollen, nur weil Krankheit oder Arbeitslosigkeit eingetreten ist
  • Finanzieren Sie mit der Möglichkeit, weiter vorzusorgen zu Ihrer eigenen Sicherheit
  • Vergessen Sie bei der Finanzierungshöhe nicht die Erwerbsnebenkosten mit zu berücksichtigen.

Die Nebenkosten

Dier sogenannten Kaufnebenkosten setzen sich aus den Notar-und Gerichtskosten, der Grunderwerbssteuer und der Maklerprovision zusammen. Hier gibt es mitterlweile bundesweit Unterschiede was die Höhe der Kosten betrifft. Für Sachsen gelten zur Zeit folgende Sätze, welche sich jeweils aus den gezahlten Kaufpreisen ergeben.

  • Notar-und Gerichtskosten entsprechen ca. 2 % vom Kaufpreis
  • Grunderwerbssteuer ca. 3,5 % vom Kaufpreis
  • Maklerprovision, diese differiert zwischen 2,38 % bis 7,14 % vom Kaufpreis

Grundsätzlich müssen diese Kosten bei der Finanzierung einer jeden Immobilie eingerechnet werden. 

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